Die Weltmarktführer der Solarbranche haben ihren Sitz in St. Veit und auch die Stadtgemeinde selbst ist stolz auf ihre großflächigen Photovoltaik-Kraftwerke.
„Im Stadtgebiet wurden in den vergangenen Jahren Photovoltaik-Flächen mit einer Leistung von knapp vier Megawatt-Peak errichtet – umgerechnet ist das eine Fläche von mehr als vier Fußballfeldern“,
berichtet Bürgermeister Martin Kulmer. 1.500 Haushalte werden mit St. Veiter Solarstrom versorgt, nicht eingerechnet sind die vielen Photovoltaik-Kleinkraftwerke auf den Dächern privater Hausbesitzer.
Strom für das Hotel „Fuchspalast“
Kulmer verweist stolz auf den neuesten Zugang in der Sonnenstrom-Familie:
„Auf dem Dach des Parkhauses in der Grabenstraße wurde ein neues Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 182,4 Kilowatt-Peak errichtet. Damit wird künftig mehr als die Hälfte des Strombedarfs des angrenzenden Hotels ,Fuchspalast‘ abgedeckt.“
Die Investitionssumme beträgt rund 200.000 Euro. Mehr als ein Viertel der Summe (61.020 Euro) kommt als Förderung aus dem zweiten Kärntner Gemeindehilfspaket aus dem Gemeindereferat des Landes Kärnten.
„Nachhaltige Investitionen auch in Zeiten von Corona zu ermöglichen – das war unser Ansatz beim Aufsetzen dieser Förderschiene. Die Errichtung dieser Photovoltaik-Anlage ist die absolut richtige Maßnahme zur richtigen Zeit“,
fassen Landeshauptmann-Stellvertreterin und Finanzreferentin Gaby Schaunig sowie Landesrat und Gemeindereferent Daniel Fellner zusammen.
E-Carsharing-Projekt
Wenn es darum geht, wie Energie effizient eingesetzt werden kann, nimmt die Stadt St. Veit auch im Bereich der Mobilität eine Vorreiterrolle ein und erfüllt die Anforderungen der Elektromobilität von morgen: Seit dem Jahr 2015 betreibt die Stadtgemeinde erfolgreich ein E-Carsharing-Projekt. Mittlerweile stieg St. Veit damit zum fünfgrößten kommunalen Anbieter in Österreich in diesem Segment auf.